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05.01.2009

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Leko vs. Ivanchuk: 2:2 nach zwei Dritteln
In Mukachevo wird derzeit eine Neuauflage des Schnellschach-Wettkampfes zwischen
Peter Leko und Vassily Ivanchuk ausgetragen. Vor etwas mehr als einem Jahr
spielten die beiden Spitzenspieler ihren ersten Wettkampf in der
westukrainischen Provinzhauptstadt. Nachdem dieser 6:6 endete, gewann Ivanchuk
den Stichkampf. Auch diesmal sind die Kräfteverhältnisse ausgeglichen. Alle vier
bisher gespielten Partien endeten remis, größtenteils erst nach langem
spannendem Verlauf. Heute werden die letzen beiden Partien gespielt (Beginn:
15.30 und 17 Uhr).
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Partien... |
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06.01.2009

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Ivanchuk gewinnt Schnellschachmatch gegen Leko
Mit einem Sieg in der gestrigen 5. Wettkampfpartie entschied Vassily Ivanchuk
den Schnellschachwettkampf gegen Peter Leko für sich. Mit den weißen Stein rang
Ivanchuk den Ungarn nach einer langen Partie im Endspiel nieder. In der
folgenden zweiten Partie des Tages gelang es Leko nicht mehr, seinerseits durch
einen Partiegewinn auszugleichen, so dass die einzige Gewinnpartie des Matches
auch den ganzen Wettkampf entschied. Dieser wurde über sechs Partien in der
westukrainischen Stadt Mukachevo ausgetragen.
Partien...
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07.01.2009

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Mukachevo aus zwei Blickwinkeln (Teil II)
Vor 14 Monaten war UEP-Produktmanager Olaf Heinzel zum ersten Mal in Mukachevo. Inzwischen, so glaubte er, hätte sich viel verändert. Die Ukraine sucht den Westanschluss, möchte in die EU und richtet (zusammen mit Polen) die nächste Fußball-Europameisterschaft aus. Doch falls es Veränderungen gegeben hat, so nicht zum Positiven - jedenfalls nicht in Mukachevo. Da die Heizung am geplanten Spielort defekt war, zog der Wettkampf ins Kulturhaus um. Doch auch dort war es kalt. Pünktlich zum 1.Januar hatte der russische Energielieferant Gazprom, im Oktober noch Sponsor der Weltmeisterschaft in Bonn, seine Gaslieferungen in die Ukraine eingestellt. So wurde das Match zum Zitterwettkampf. Am Abend gab es Trost nur noch im örtlichen Saloon.
Zitterpartien in Mukachevo... |
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07.01.2009

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Mukachevo aus zwei Blickwinkeln (Teil I)
Vom 3.-5. fand in der Mukachevo der Revanche-Schnellschachwettkampf zwischen Vassily Ivanchuk und Peter Leko statt. Vom 11. Jahrhundert bis 1918 und dann noch einmal im Zweiten Weltkrieg gehörte die Stadt und das umliegende Gebiet zu Ungarn. Danach wurde es in die Sowjetunion "eingegliedert" und ist nach deren Zerfall nun ein Teil der Ukraine. Mit dem Wettkampf zwischen dem besten ungarischen Schachspieler und dem besten ukrainischen Schachspieler würdigte die Stadt zwei an ihrer Geschichte beteiligte Kulturen (Bild: es gibt auch deutsche Beiträge in Mukachevo). In der ersten Auflage des Matches vor etwas mehr als einem Jahr unterlag der Ungar knapp im Stichkampf. Auch diesmal war Leko in der Defensive und musste sich schließlich geschlagen geben. Am Rande des Wettkampfes wurde ein Schnellschach-Open ausgetragen und einige ukrainische Schachprominente machten ihre Aufwartung. Mukachevo hinterließ bei den Beobachtern ganz unterschiedliche Eindrücke. Mikhail Golubev berichtet, was er gesehen hat.
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