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07.03.2010

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Euro: Naiditsch und Fridman in der Spitzengruppe
Die deutschen Nationalspieler Arkadi Naiditsch und Daniel Fridman kamen heute
bei der Europameisterschaft jeweils zum zweiten vollen Punkt und liegen damit in
der Spitzengruppe. Diese umfasst allerdings noch über 50 Spieler. Jan Gustafsson
musste sich heute mit Remis zufrieden geben, während Georg Meier nach seinem
Auftaktremis voll punkten konnte. Mathias Womacka war in der zweiten Runde
erneut nicht zu bezwingen. Diesmal ließ Anton Korobov einen halben Punkt liegen.
Im Frauenturnier gewann Ketino Kachiani-Gersinska, während Elisabeth Pähtz gegen
die Ungarin Veronika Schneider verlor.
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08.03.2010

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Naiditsch führt bei der Europameisterschaft
Noch 13 Spieler weisen nach der 3. Runde der Europameisterschaft die maximale
Punktzahl auf, von denen Arkadij Naiditsch mit der besten Sonderwertung die
Tabelle anführt. Der Dortmunder gewann heute mit Schwarz gegen Eltaj Safarli.
Auch Jan Gustafsson kam
gegen Artashes Minasian
zu einem vollen Punkt und belegt mit 2,5 Punkten Platz 40. Daniel Fridmann folgt
nach seinem heutigen Remis mit gleicher Punktzahl auf Platz 42. Georg Meister
musste indes gegen Markus Ragger eine Niederlage hinnehmen. Im Frauenturnier
gewann Elisabeth Pähtz gegen Kubra Öztürk. Ketino Kachiani-Gersinkska, Sarah
Hoolt und Judith Fuchs verloren ihre Partien. In Führung liegen Monika Socko,
Ketevan Arakhamia-Grant,
Irina
Chelushkina und Tatiana Kosintseva (alle 3 P.).
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09.03.2010

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Europameisterschaft: Jobava und Efimenko in Führung
Baadur Jobava und Zahar Efimenko sind die letzten beiden Spieler im Turnier, die
auf die maximale Punktzahl kommen. Jobava gewann mit Schwarz gegen Krasenkow,
während Efimenko mit der Berliner Verteidigung Arkadij Naiditsch bezwang. Jan
Gustafsson vergab gegen Markus Ragger offenbar mehrere Gewinnmöglichkeiten und
verblieb am Ende nur mit einem halben Punkt. Ebenfalls remis spielte Daniel
Fridman. Zu Siegen kamen Rainer Buhmann und Georg Meier. Im Frauenturnier hat
Monika Socko die alleinige Führung übernommen.
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09.03.2010

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Schnell, schnell...
Der moderne Schachprofi hat es gegenüber seinem Kollegen von früher nicht leicht. Nicht nur, dass der Computer viele Informationen über Gegner und Eröffnungen bereit stellt, die man möglichst alle kennen sollte - nein: Das moderne Regelwerk baut weitere Hürden auf. So müssen jetzt Schachspieler beweisen, dass Sie ihre Schachfähigkeiten nicht durch Medizin verbessert haben. Immerhin ist der Gang zur Toilette nicht völlig gegen die Gewohnheiten der Spieler. Da trifft die "Nulltoleranz"-Regel schon eher das Mark. Was auf Turnieren mit übersichtlicher Teilnehmerzahl vor Zuschauern durchaus sinnvoll sein mag - die Spieler bei Partiebeginn am Brett sehen zu wollen und sie sonst mit dem Verlust der Partie zu bestrafen - wird bei Amateurturnier oder großen Open wie der Europameisterschaft zur bürokratischen Farce - besonders wenn die Unterkünfte weitab liegen. In Rijeka wurden in der zweiten Runde gleich fünf Spieler wegen Zuspätkommens mit dem Partieverlust bestraft. In der ersten Runde traf der Shuttle-Bus erst drei Minuten vor Rundenbeginn am Spielort ein. Die Spieler mussten rennen, um noch rechtzeitig am Brett zu erscheinen. Endlich wird Schach zum richtige Sport. Dejan Bojkov berichtet aus Rijeka.
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10.03.2010

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Euro: Führungsquartett
Das Spitzenspiel der fünften Runde bei der Europameisterschaft zwischen Jobava
und Efimenko endete remis. Daher konnten mit Artyom Timofeev und Liviu-Dieter
Nisipeanu zwei Spieler nach Siegen aus der Verfolgergruppe gleichziehen. Arkadij
Naiditsch kam mit Schwarz zu einem Sieg über Rodshtein und ist mit einem halben
Punkt Rückstand zur Spitze (4 P.) Neunter. Die anderen deutschen
Nationalspieler, Meier, Fridman, Gustafsson und Buhmann spielten allesamt remis.
Unbezwungen ist weiterhin Mathias Womacka. Im Frauenturnier läuft Elisabeth
Pähtz ihrer Form hinterher und unterlag der Russin Savina. An der Spitze wurde
Monika Socko nach Remis gegen Anna Muzychuk von Ketevan Arakhamia-Grand und der
zweifachen Europameisterin Tatiana Kosintseva eingeholt.
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12.03.2010

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Euro: Jobava und Efimenko weiter spitze
Keine Veränderungen an der Spitze brachte die 7. Runde der Europameisterschaft
in Rijeka. Bei den Männern endeten die Partien an den ersten acht Tischen
allesamt remis. Von den deutschen Nationalspielern kam nur Georg Meier zu einem
vollen Punkt. Arkadij Naiditsch, Jan Gustafsson und Rainer Buhmann spielten
remis. Fridman verlor seine Partie. Bei der Fraueneuropameisterschaft bleibt
Monika Socko nach Remis gegen Lilit Galojan ebenfalls in Führung (6. P.).
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14.03.2010

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Rijeka: Jobava alleiniger Spitzenreiter
Nach dem gestrigen Ruhetag nahm die Europameisterschaft in Rijeka heute mit der
8. Runde wieder ihren Betrieb auf. Am Spitzentisch feierte Baadur Jobava einen
Sieg gegen Zoltan Almasi. Der Georgier übernahm dadurch die alleinige Führung,
da Zahar Efimenko gegen Vladimir Akopian remis spielte. Arkadi Naiditsch gewann
gegen Pavasovic und belegt mit 5,5 Punkten als bester der deutschen Spieler nun
Platz 18. Georg Meier spielte remis und hat nun 5 Punkte auf dem Konto. Auf die
gleiche Punktzahl kommt Rainer Buhmann nach seinem Sieg über Miron. Seine
erste Niederlage musste Jan Gustafsson (4,5 P.) hinnehmen. Daniel Fridmann
(heute remis) weist die gleiche Punktzahl auf. Einen weiteren Sieg gegen einen
Großmeister feierte Mathias Womacka (5 P.). Bei der Europameisterschaft der
Frauen hat Victorija Cmilyte Monika Socko an der Spitze eingeholt (beide 6,5
P.). Elisabeth Pähtz ist mit 4,5 Punkten 54te.
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15.03.2010

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Führungswechsel in Rijeka
In beiden Europameisterschaften gab es nach der heutigen 9. Runde einen Wechsel
an der Spitze. Ian Nepomniachtchi schlug Baadur Jobava im Spitzenspiel und
übernahm mit 7,5 Punkten die alleinige Führung. Sieben Spieler bilden mit einem
halben Punkt Rückstand die Verfolgergruppe. Arkadij Naiditsch ist nach Remis auf
Platz 22 weiterhin bester Deutscher. Daniel Fridman und Rainer Buhmann verloren
ihre Partien, während Jan Gustafsson mit einem Sieg Boden gut machte. Bei der
Fraueneuropameisterschaft entschied Victorija Cmilyte die Spitzenpartie gegen
Monika Socko für sich und liegt nun mit 7,5 Punkten alleine in Führung.
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15.03.2010

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Nach dem Ruhetag
Am Abend des 7. Spieltages luden die Organisatoren der Europameisterschaft die Spieler zu einer Party in die Hemingway-Bar. Manche waren ganz froh, dass der nächste Tag als Ruhetag deklariert war. In Runde Acht schlug Baadur Jobava im Spitzenspiel Zoltan Almasi und übernahm die alleinige Tabellenführung. Im Frauenturnier teilen sich Monika Socko und Victorija Cmilyte die Tabellenführung. Für Gesprächsstoff am Rande des Turniers sorgten die angekündigten Kandidaturen von Anatoly Karpov für die nächste Wahl zum FIDE-Präsidenten sowie Silvio Danailov und Ali Nihat Yazici als ECU-Präsident. Dejan Bojkov berichtet aus Rijeka.
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16.03.2010

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Europameisterschaft auf der Zielgeraden
Heute war kein guter Tag für die deutschen Spitzenspieler. Jan Gustafsson und
Georg Meier verloren ihre Partien. Arkadij Naiditsch und Daniel Fridman spielten
remis. Immerhin kam Rainer Buhmann zu einem vollen Punkt. An den Spitzenbrettern
gab es eine Runde vor Schluss vor allem Punkteteilungen und kaum Veränderungen
der Reihenfolge. Arkadij Naiditsch hat mit 6 Punkten noch Chancen auf die
Qualifikation für den World Cup. Im Frauenturnier gab es an der Spitze dagegen
einige Vorentscheidungen. In der Spitzenpartie schlug Victorija Cmilyte Anna
Muzychuk. Pia Cramling gewann gegen Antoaneta Stefanova und liegt mit einem
halben Punkt Rückstand alleine auf Platz zwei.
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18.03.2010

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Europameisterschaft: Ergebnisse der Stichkämpfe
Jede Europameisterschaft zieht nach Abschluss der regulären Runden noch eine
zumeist umfangreiche Stichkampf-Runde nach sich. So auch in Rijeka. Die
Europameister standen allerdings schon nach regulärem Verlauf mit Ian
Nepomniachtchi und Pia Cramling fest. Nach Stichkampf gegen Artyom Timofeev
gewann Baadur Jobava die Silbermedaille. Timofeev erhält Bronze. Im
Frauenturnier gewann Monika Socko nach Stichkämpfen Bronze hinter Cramling und
Cmilyte. Außerdem wurden noch eine Reihe von Qualifikationsplätzen für den World
Cup bzw. die nächste Frauen-WM im Stechen vergeben.
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